StickK.com
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Hat Lernen etwas mit Selbstdisziplin zu tun? Ein eindeutiges Ja! Kann man Selbstdisziplin „kaufen“? Schwerlich werden Sie sagen – wenn Sie noch nicht auf StickK.com waren. Das StartUp-Unternehmen wurde von drei Ökonomen der Yale-University aus der Taufe gehoben und bietet Verträge an:
Wer einen guten Vorsatz hat (Lernpensum absolvieren, Projektziel erreichen, Gewicht reduzieren etc.) kann hier einen rechtsgültigen Vertrag mit sich selbst abschließen – und sich bei Nicht-Erfüllen bestrafen. Klingt schräg? Es wird noch besser: Wöchentlich muss man Bericht erstatten, ob die Ziele erreicht worden sind. Einigen reicht dies bereits als Motivation, weil Sie sich scheuen, einen Bericht zu verfassen, der Ihr Versagen dokumentiert. Andere halten in Ihrem Vertrag fest, dass der Bericht an Vorgesetzte, Freunde, Bekannte geschickt wird. Aber StickK.com empfiehlt, noch einen Schritt weiter zu gehen: Wer seine Ziele nicht erreicht, legt bspw. vertraglich fest, wöchentlich eine bestimmte Summe zu bezahlen, i.d.R. an gemeinnützige Organisationen. Wem das nicht reicht, legt in seinem Vertrag fest, das Geld an Organisationen zu überweisen, die er nicht ausstehen kann (Waffen-Lobby, Parteien etc.). Mehr dazu findet sich im Handelsblatt und auf StickK.com.
