Newsletter: Don’t be a pusher?

Jay Cross hat seine eigenen Vorstellungen, was die Vermittlung und Verteilung von Wissen angeht (siehe auch sein Buch), zum Beispiel Wissen nach dem Pull-Prinzip zu verteilen und nicht per Push. Ob man seine Ansichten teilt oder nicht: Er zieht sie nun konsequent durch und hat seinen 3.700 Newsletter-Empfängern mitgeteilt, dass sie ab sofort keine Post mehr von ihm erhalten werden. Ein mutiger Schritt!

Meine Meinung zu Push oder Pull: Letzteres ist meine Idealvorstellung zur Wissensverteilung im Unternehmen, da ich genau diejenigen Informationen erhalte, die ich benötige. Das setzt allerdings einiges voraus, beispielsweise: Motivation bei den Mitarbeitern, sich die Informationen zu beschaffen; eine geeignete Infrastruktur, um den Mitarbeitern den Zugang zum Wissen so einfach wie möglich zu machen; eine Firmenkultur, die die Verantwortung der Informationsbeschaffung bei den Mitarbeitern sieht. – Push sehe ich aber dennoch als komfortable Ergänzung: Z.B. bei Unternehmensanwendungen, die mich selbständig auf wichtige Änderungen aufmerksam machen. Nun denn, vielleicht ist es aber auch nur wieder Gewohnheit, welche die Ablösung von Althergebrachtem verzögert.

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