Web 2.0: Spielverderber …
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Mitten in der (noch immer aktuellen) Euphorie um das Thema „Web 2.0 & Wissen“ bin ich bei MWOnline auf eine ketzerische Kolumne von Johannes Thönneßen gestoßen. Zum Beispiel heißt es da zu den Podcasts: Bloß, „(…) weil man nun den MP3-Player in der Tasche hat, findet man Gefallen an den Diskussionen der Kollegen von gestern? Merkwürdig.“ Der Artikel ist kurzweilig geschrieben und bringt einen zurück auf den Boden der Tatsachen (passend dazu übrigens auf Spiegel-Online: „Alle gucken zu, kaum einer macht mit“). Dennoch: Die (vermeintliche) Interaktivität ist sicherlich ein Meilenstein in der Entwicklung des Webs und bietet in der einen oder anderen Form den Unternehmen wirklichen Nutzen (siehe z.B. in brand eins „Die gläserne Firma“). Das wird aber auch von Thönneßen nicht in Frage gestellt. Wie immer bei einem Hype geht es schlicht um den Punkt, dass man wieder einmal das richtige Maß finden sollte.
Wer mehr wissen möchte:
- MWOnline-Kolumne
- Spiegel-Online „Alle gucken zu, kaum einer macht mit“
- brand eins „Die gläserne Firma“).
