Tröstliches

Michael Prophet am 30. Juni 2010 um 21:24

Vermutlich sind schon Heerschaaren von Auftraggebern und -nehmern an der Kommunikation über den Auftragsgegenstand verzweifelt. Da soll bspw. ein E-Learning-Kurs erstellt oder eine passende Lernplattform installiert werden – aber trotz mehrbändiger Pflichtenhefte, Anforderungsprofilen und detailierten Spezifikationen reden die beiden Parteien regelmäßig aneinander vorbei.

Jetzt ist mir in dem Buch “Serious Play“ ein wunderbares Zitat über den Weg gelaufen: “It’s really impossible for clients, even those working with software engineers, to specify completely, precisely and correctly the exact requirements of a modern software product before having built and tried some versions of the software they are specifying.

Nachschlag: Leute schau’n

Michael Prophet am 17. Mai 2010 um 20:21

Der Harvard Business Manager hat sich die Mühe gemacht, den Stellenwert der Projektarbeit in dt. Unternehmen zu erfassen. Darüber hinaus wurde auch ermittelt, wieviele Projekte eigentlich scheitern – und warum. Subsumiert wird das Scheitern bspw. unter “fehlendes Wissen über die Arbeit in der Projektwirtschaft” – aber wäre das Result wirklich anders, wenn die Projektleiter und/oder Projektmitarbeiter das notwendige Projektmanagement-Wissen hätten?

Hierzu kommt mir einmal mehr Leonardo-1-2-3 in den Sinn.

Mehr Informationen zu der Studie unter Harvard Business Manager, Februar 2010, S. 16 ff.

Poster: historyshots

Michael Prophet am 26. April 2010 um 20:32

Habe ich erwähnt, dass ich Visualisierungen liebe? Hier eine weitere Quelle: Unter www.historyshots.com gibt es zu verschiedensten Themen wie Raumfahrt, Militär, Sport u.a. Poster in unterschiedlichster Aufmachung. Also, wer eine Botschaft transportieren möchte, werfe einen Blick auf diese Site … Absolut lohnenswert!

Leute schau’n …

Michael Prophet am 26. März 2010 um 16:04

Aus gegebenem Anlass muss es mal wieder gesagt werden: Wenn man den Erfolg eines Projektes vorhersagen will, reicht es in der Regel aus, sich die (Teil-) Projektleiter anzusehen. Wer da alles  in verantwortungsvolle Positionen gesetzt wird, lässt mir dann zuweilen die Zornesröte aufsteigen.

Scheitern mit Ansage.

Die Zuteilung zu den Positionen erfolgt nach dem Prinzip “Wen haben wir denn noch? Wer hätte denn noch Zeit?” Und, wer hätte noch Zeit? Sicherlich die Besten … Wer es ernst mit einem Projekt meint, sucht sich gute Leute aus. Bekommt er die nicht, sollte er sich fragen, ob er sich ein solches Projekt wirklich antun möchte.

Kriterienkataloge :(

Michael Prophet am 15. Februar 2010 um 21:09

Vergangenen Monat landete einmal mehr ein so genannter Kriterienkatalog auf meinem Schreibtisch. Ein Interessent fragt in diesem Katalog auf mehreren Seiten die Funktionen eines unserer Produkte ab.

Eine solche Anfrage ist ja grundsätzlich schön (Kundenauftrag :) ) – aber ein Kriterienkatalog lässt ehrlich gesagt meinen Puls anschwellen … Zu viele Unternehmen glauben noch immer, mit dem Kauf eines Produkts sei der Großteil der Arbeit getan – und investieren dementsprechend Wochen in die Toolauswahl. Aber ehrlich gesagt: Ich habe in mehr als 11 Jahren Projektarbeit noch kein einziges Projekt an Tools scheitern sehen – aber unzählige an mangelhaften bis ungenügendem Projektmanagement. Wenn ein Unternehmen dieselbe Sorgfalt, die es in seine Toolauswahl investiert, in das Projektmanagement investieren würde (Stichwort: Ziele definieren, Auswahl eines geeigneten Projektleiters, Prozessabläufe & Zuständigkeiten festlegen etc.), wäre es um die Erfolgsaussichten etlicher Projekte sicherlich besser bestellt.

Ergo: Investiert meinetwegen weiterhin Zeit in Kriterienkataloge, aber vergesst vor lauter Tool nicht das Handwerkszeug für ein vernünftiges Projektmanagement.

Praxisbericht Wiki-Einführung

Michael Prophet am 26. Januar 2010 um 17:28

 

Schöner als alle graue Theorie ist immer wieder die Praxis. Von daher freut es mich, auf den Seiten von Tim Schlotfeldt einen Praxisbericht zu einer Wiki-Einführung zu finden: Die Deutschen Werkstätten Hellerau, ein internationales Unternehmen mit ca. 200 Mitarbeitern, haben den Versuch gewagt, ein Wiki zur Sicherung und Weitergabe des Unternehmens-Know-Hows einzuführen.

Nach einem Jahr der Einführung kann man sagen, dass das Wiki im Unternehmen etabliert ist. Der Zugang ist für alle offen, auch für Praktikanten und externe Mitarbeiter. Im ersten Jahr haben 20% der Mitarbeiter etwas ins Wiki geschrieben. Das entspricht einer klassischen Paretoverteilung, wie sie beispielsweise auch in einer Studie an der Uni Bamberg als typisch für Unternehmenswikis festgestellt worden ist.

Derzeit sind 158 Mitarbeiter als Anwender im Wiki registriert. 2.577 Einträge wurden bisher angelegt, 14.512 mal sind Einträge bearbeitet worden, das entspricht 5,63 Bearbeitungen pro Eintrag. Die Beteiligung aus der Fertigung ist im Vergleich zum gesamten Unternehmen geringer. Es sind dort zwar Computerterminals vorhanden, da die Mitarbeiter aber an den Terminals nur gelegentlich arbeiten, ist auch die Schwelle höher, das Wiki zu benutzen zu bearbeiten.

Mehr im Blog von Tim Schlodfeldt.

Copendia: Adventskalender

Michael Prophet am 1. Dezember 2009 um 09:26

copendia-adventskalender_fqCopendia, über die ich an dieser Stelle schon das eine oder andere Mal berichtet habe, bieten pünktlich zum 1. Dezember einen Adventskalender an, der “nicht dick, sondern schlau macht”.

Roadshow Wissensbilanz gastiert bei IHK Köln

Michael Prophet am 4. November 2009 um 22:41

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… und die nächste Veranstaltung, dieses Mal live & in Farbe: Die Roadshow der Wissensbilanz – Made in Germany gastiert am 04.12.2009 bei der IHK in Köln. Neben einer Einführung in das Konzept “Wissensbilanz” stehen zwei Praxisberichte auf dem Programm.  Also, statt trockener Lektüre anschauliche Berichte und (hoffentlich) lebhafte Diskussionen.

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

LearnTrends 2009: Online-Conference

Michael Prophet am 30. Oktober 2009 um 20:44

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In zwei Wochen startet die Online-Conference LearnTrends 2009. Die Veranstaltung läuft über drei Tage (17. bis 19. November) und befasst sich dieses Jahr mit “Convergence in Workplace Learning”; ein näherer Blick auf die Agenda lohnt sich.

Und wie immer: Keine Anreise, alles online!

Needs to know about e-learning

Michael Prophet am 21. September 2009 um 13:57

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Wenn Sie einmal vor der Aufgabe stehen sollten, das Thema ”E-Learning” vorzustellen, finden Sie hier einen kurzen und praxistauglichen Abriss:  Auf einer Seite wird jeweils ein Thema vorgestellt, auf einer weiteren ein entsprechendes Praxisbeispiel dazu. Autoren dieser Übersicht  sind Clive Shepherd, nach eigenen Angaben “… one of the UK’s most prominent thinkers on learning and development and currently chair of the eLearning Network” sowie Laura Overton, Managing Director Towards Maturity CIC.

via weiterbildungsblog.